Arbeitsbefreiung zur Kinderbetreuung wegen der Corona-Krise

Die Regelung wurde verlängert und angepasst!
Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Ein Problem, dass Eltern aufgrund der Schließung von Schulen und Kitas haben können, ist die Betreuung der eigenen Kinder.
Die Arbeitsrechtliche Kommission hat für Beschäftigte in der Kirche, Kirchenbezirken und Kirchengemeinden eine Regelung beschlossen, die unter bestimmten Voraussetzungen eine Freistellung unter Fortzahlung der Bezüge vorsieht. Diese Regelung wurde nun verlängert und an die aktuellen Gegebenheiten angepasst.

Wenn folgendes zutrifft, sind Sie unter Fortzahlung der Bezüge freizustellen:

  • die betreffende Einrichtung (z. B. Kindertagesstätte, Tagesgroßpflegestelle, Eltern-Kind-Initiative oder Schule) schließt, um die Ausbreitung des Coronavirus SARS-Cov-2 einzudämmen,

  • die von der Schließung betroffenen Kinder unter 12 Jahre alt sind oder das 12. Lebensjahr vollendet haben und wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung dauernd pflegebedürftig sind und in demselben Haushalt leben,

  • eine alternative private Betreuung des Kindes bzw. der Kinder ansonsten nicht sichergestellt werden kann,

  • der Abbau von Überstunden und Mehrarbeit erfolgt ist,

  • der Gewährung keine dienstlichen Gründe entgegenstehen.

  • Neu seit 17. Juli: der bis zum Antritt der Freistellung entstandene Urlaub aus 2020 anteilig genommen wurde.

Diese Regelung gilt auch für die teilweise Schließung der Einrichtung, egal ob Wochen oder Tageweise.

Sie gilt auch, wenn die Einrichtung die Kinder nur stundenweise betreut. In diesem Fall reduziert sich die Arbeitsverpflichtung auf die durch die Einrichtung abgedeckten tatsächlichen Betreuungszeit.

Diese Regelung gilt seit dem 19. März 2020, wurde am 17. Juli verlängert und angepasst, und endet am 9. Oktober 2020.